Ein chirurgischer Eingriff endet bei Seesthetics nicht mit der letzten Naht. Die Zeit nach der Operation ist entscheidend für die Qualität Ihres Endergebnisses. Während wir im OP-Saal die anatomischen Voraussetzungen schaffen, ist Ihr Körper in den darauffolgenden Tagen mit einer gewaltigen Reparaturleistung beschäftigt.
Als Fachärztin für Chirurgie habe ich das Seesthetics Healing-Protokoll entwickelt. Es ist ein wissenschaftlich fundierter Leitfaden, der zeigt, wie Sie durch gezielte Ernährung Entzündungen kontrollieren, Schwellungen minimieren und die Narbenreifung aktiv unterstützen können.
Jede Operation löst eine natürliche Entzündungsreaktion aus – das ist der Startschuss für die Heilung. Wird diese Reaktion jedoch durch falsche Ernährung befeuert, kommt es zu übermässigen Schwellungen und Schmerzen.
Damit die Wundränder stabil zusammenwachsen und die Haut ihre Spannkraft behält, benötigt Ihr Stoffwechsel eine erhöhte Dichte an Mikronährstoffen.
Nach einem Eingriff ist das Lymphsystem gefordert, Wundflüssigkeit abzutransportieren. Wasser ist hierbei Ihr wichtigstes Werkzeug. Eine Dehydrierung führt dazu, dass das Gewebe „stockt“ und Schwellungen länger bestehen bleiben. Wir empfehlen mindestens 3 Liter stilles Wasser oder ungesüssten Tee pro Tag, um den Reinigungsprozess des Körpers zu unterstützen.
Chirurgie ist für uns bei Seesthetics ein Prozess, der den gesamten Organismus mit einbezieht. Das Healing-Protokoll gibt Ihnen die Sicherheit, auch zu Hause aktiv zu Ihrem Traumresultat beizutragen. Denn ein Körper, der optimal versorgt ist, heilt nicht nur schneller, sondern auch schöner.
Ja. Lebensmittel mit hohem Vitamin-K-Gehalt (wie Grünkohl oder Spinat) unterstützen die Blutgerinnung, während Vitamin C die Kapillarwände stärkt. Das beschleunigt den Abbau von Verfärbungen massiv.
Alkohol weitet die Gefässe und verdünnt das Blut. Dies erhöht das Risiko für Nachblutungen und verstärkt Schwellungen erheblich. Zudem entzieht Alkohol dem Körper Wasser, das für die Heilung essenziell ist.
Ananas enthält das Enzym Bromelain, das abschwellend wirken kann. In der hochkonzentrierten Form als Supplement ist die Wirkung jedoch deutlich stärker als durch den reinen Verzehr der Frucht.
Das Protokoll ist besonders in den ersten 14 bis 21 Tagen nach der OP entscheidend. Viele unserer Patienten behalten die entzündungshemmenden Grundsätze jedoch bei, da sie sich insgesamt vitaler fühlen und die Hautqualität nachhaltig davon profitiert.
Nikotin ist der grösste Feind des Chirurgen. Es verengt die kleinsten Gefässe und stört die Sauerstoffversorgung der Wunde. Dies kann zu Wundheilungsstörungen und unschönen, breiten Narben führen.